Mit Sarah Sperger erobert eine Frastnerin im US-College-Fußball die Herzen der Fans.

Quelle: vol.at 

Die erst 18-jährige besucht vier Jahre die Universität in Texas und studiert Sportmanagement in Kombination mit Fußball. Ein Novum im Vorarlberger Frauenfußball auf alle Fälle: Seit 29. Juli, also knapp vier Monate schon weilt die Frastanzerin Sarah Sperger als einzige und wohl erste Ländle-Fußballerin in Houston in Texas. In der viertgrößten Stadt Amerikas besucht die erst 18-jährige Oberländerin die Universität Texas Southern University mit rund 10.000 Studenten. Sie studiert Human Performance, in Österreich als Sportmanagement bezeichnet. Vier Jahre geht das Studium in Houston, 15 Stunden pro Woche ist sie in der Uni und den Rest gibt es praxisbezogenen Fußball. Sarah Sperger spielt im zentralen Mittelfeld, also ist die Spielmacherin und hat auch schon einmal ins Schwarze getroffen. Mit dem TSU Soccer Team wurde sie in der höchsten College-Liga in Amerika ausgezeichnete Zweite. „Ich wollte immer schon mal nach Amerika und Fußball und Studium zu kombinieren. Es ist eine tolle Gelegenheit und Erfahrung für meine spätere Zukunft, die ich nicht verpassen wollte“, sagt Sarah Sperger zu ihrer neuen Aufgabe. Zuvor hat sie drei Jahre lang schon im Team von FFC Vorderland, zumeist auf der linken Außenbahn die Schuhe geschnürt. „Ich möchte mich natürlich weiter im Fußball verbessern, hoffentlich auch einmal mit Vorderland in der Bundesliga spielen und beruflich eventuell in den Sportjournalismus einsteigen oder als Lehrer mit Sport und Englisch arbeiten“, fügte sie hinzu.

Am 10. Dezember kommt Sarah Sperger für fünf Wochen nach Hause in den Walgau. Die Umstellung vom Klima in Houston hat Sarah Sperger doch einwenig überrascht: Im Sommer konstant mit 35 Grad heiß und auch noch jetzt im November mit bis zu 25 Grad sehr warm. Vier Mal in der Woche hat sie jeweils zwei Stunden Fußballtraining und muss auch frühmorgens in der Kraftkammer in Kombination mit Yoga hart arbeiten. Der Kader von TSU Soccer Team umfasst 23 Spielerinnen und es ist ein harter Konkurrenzkampf ums Stammleibchen entbrannt. „Das Spiel ist viel körperlicher, aufgrund des vielen Krafttrainings aber auch viel schneller. Hauptaugenmerkt liegt nicht auf der Technik, sondern Körper und Schnelligkeit. Viele Teambuildings stehen wöchentlich auf dem Plan. Besonders die Auswärtsspiele sind sehr anstrengend: Bis zu 10 Stunden Busfahrt muss man in Kauf nehmen. Drei Trainer – Headcoach Saunders, Assistenz Coach Gabby und Goalie-Coach Kylee kümmern sich um das Team. In vielen Einzelgesprächen wird nach Verbesserungen jeder einzelnen Spielern gesucht und es wird viel professioneller gearbeitet. „Es ist eine unglaubliche Erfahrung und ich kann es wirklich jedem sehr empfehlen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel schon gesehen und erlebt und würde diesen Schritt jederzeit wieder waagen.“

 

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